Magen-Darm-Infektionen

Magen-Darm-Infektionen äußern sich auch bei Hunden und Katzen mit Durchfall und Erbrechen. Weitere Symptome sind Fieber und allgemeines Unwohlsein. Auslöser für diese vor allem in der Übergangszeit gehäuft auftretenden Erkrankungen können vielfältig sein: Viren, Bakterien und Parasiten sind die häufigsten Erreger, aber auch eine Futtermittelallergie kann die Symptome verursachen.

Bei den Parasiten spielen in letzter Zeit neben den verschiedenen Würmern auch Giardien eine große Rolle. Hierbei handelt es sich um Einzeller, die vor allem bei Hunde- und Katzenwelpen heftige, manchmal lebensbedrohende Durchfälle verursachen, aber auch für Menschen ansteckend sind. Die Diagnose kann in der Tierklinik anhand einer Kotprobe gestellt werden.

Um Magen-Darm-Infektionen vorzubeugen, sollte man sein Tier nicht nur regelmäßig entwurmen und impfen lassen, sondern auch verhindern, dass es Krankheitserreger aus verschmutzen Gewässern, Pfützen oder verunreinigten Wasserschüsseln aufnimmt.

Erste Hilfe: Hunde und Katzen, die plötzlich unter Erbrechen und/oder Durchfall leiden, sollten sehr genau beobachtet werden. In den ersten Stunden sollte man kein Futter anbieten und das Wasser kontrolliert verabreichen. Falls auch das Wasser erbrochen wird, ist der sofortige Besuch beim Haustierarzt notwendig.

In keinem Fall sollten Kamillentee oder Kohle verabreicht werden.

Wenn trotz eines Futterentzuges von 12 Stunden weiterhin Durchfall besteht oder wenn weitere Symptome wie Fieber, Schwäche, Futterverweigerung oder blutiger Durchfall beobachtet werden, sollte der Haustierarzt noch am selben Tag konsultiert werden.

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